Sodium-Lauryl-Sulfat (SLS): aggressives Reinigungsmittel in Zahnpasta

2021-02-23

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Sodium-Lauryl-Sulfat: Wie kommt das Tensid zur Bodenreinigung, Maschinenentfettung oder Autoreinigung in unsere Zahnpasta?

Sodium-Lauryl-Sulfat (Natriumlaurylsulfat, kurz: SLS) findet sich noch immer in vielen Kosmetikprodukten. Dabei ist es ein aggressives Reinigungsmittel zur Bodenreinigung, Maschinenentfettung oder Autoreinigung.

In medizinischen und klinischen Studien wird Sodium-Lauryl-Sulfat seit Jahrzehnten standardmäßig eingesetzt, um  definierte Hautirritationen auszulösen  und diese mit den Reaktionen der Haut auf andere Chemikalien zu vergleichen. Die stark entfettende Wirkung führt u.a. zu trockener und gespannter Haut, unterschiedlichen Hautirritationen und Schleimhautreizungen.

Hauptzweck von SLS: Hautirritationen erzeugen, weil das so zuverlässig funktioniert

Auf die vielen weiteren möglichen Schädigungen im Körper durch Anreicherung wollen wir nicht weiter eingehen – das ist eine bio-logische Folge. Bereits Konzentrationen von 0,5 % schädigen die Hautbarriere und ermöglichen den Eintritt dieser und anderer Substanzen in den Körper. SLS wird deshalb auch als  Transportmittel und Hautpenetrationsverstärker  für andere Substanzen verwendet – wofür eine Konzentration von 0,5 % ausreicht.

Das bedeutet: Die Hautbarriere wird aktiv geschädigt, um andere Substanzen besser einschleusen zu können – was für eine Logik …

Ist Sodium-Laureth-Sulfat (SLES) eine Alternative zu SLS und weniger schädlich?

Sodium-Laureth-Sulfat wird unter anderem eingesetzt, um nicht mehr Sodium-Lauryl-Sulfat deklarieren zu müssen. SLES wird als etwas weniger reizend eingestuft. Da SLES eine e thoxylierte Verbindung  ist, kommt es neben der  Reizung der Haut  gleichzeitig zu einer  lokalen Betäubung  – deswegen wird die Reizung der Haut als geringer empfunden und eingestuft.

Lesetipp

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Sodium-Lauryl-Sulfat SLS – wird noch in vielen Kosmetikprodukten eingesetzt – ein aggressives Reinigungsmittel zur Bodenreinigung, Maschinenentfettung oder Autoreinigung.

In medizinischen und klinischen Studien wird Sodium-Lauryl-Sulfat seit Jahrzehnten standardmäßig eingesetzt um  definierte Hautirritationen auszulösen  um daraufhin diese mit den Wirkungen anderer Chemikalien auf die Haut zu vergleichen. Die stark entfettende Wirkung führt u.a. zu trockener und gespannter Haut, unterschiedlichen Hautirritationen und Schleimhautreizungen.

Der Haupteinsatzzweck ist Hautirritationen zu erzeugen, weil das so zuverlässig funktioniert! Auf die vielen weiteren möglichen Schädigungen im Körper durch Anreicherung wollen wir nicht weiter eingehen – das ist eine bio-logische Folge. Bereits Konzentrationen von 0,5% schädigen die Hautbarriere und ermöglichen den Eintritt dieser und anderer Substanzen in den Körper. SLS wird deshalb auch als  Transportmittel und Hautpenetrationsverstärker  für andere Substanzen verwendet – wofür eine Konzentration von 0,5% ausreichend ist. Das bedeutet, die Hautbarriere wird aktiv geschädigt um andere Substanzen besser einschleusen zu können – was für eine Logik.

Sodium-Laureth-Sulfat (SLES) eine Alternative zu SLS und weniger schädlich?

Sodium-Laureth-Sulfate wird unter anderem eingesetzt um nicht mehr Sodium-Lauryl-Sulfat deklarieren zu müssen. SLES wird als etwas weniger reizend eingestuft. Da SLES eine  Ethoxylierte Verbindung  ist, kommt es neben der  Reizung der Haut  gleichzeitig auch zu einer  lokalen Betäubung  – deswegen wird die Reizung der Haut als geringer empfunden und eingestuft